NBL LOGO 4c 370Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch wo finden diese Insekten heute noch ihre Nahrung? Auf Feldern und Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger. Das Netzwerk Blühende Landschaft ändert das. Die Kulturlandschaft soll wieder blühen - auch für die Menschen! 

 

IMG 20180220 WA0004 01 Frau Steigert quer370Ihren Einstieg in die grüne Branche startete Birgit Steigert mit einer Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin. Die Lehre schloss sie 1991 ab. Anschließend erwarb sie die Fachhochschulreife und fügte eine Umschulung zur Bauzeichnerin, bis 1994, an. Seit der Heirat mit Rainer Steigert im Jahr 1998 arbeitet sie in der Friedhofsgärtnerei Steigert in Wunstorf mit. Sie zeichnet besonders gerne Gartenpläne und bildet sich in diesem Bereich regelmäßig fort.

Mit ihrem gärtnerischen wie zeichnerischen Wissen bringt sich Frau Steigert in das Projekt Bienengartenpate ein. Sie ist es, die die Pflanzpläne der verschiedenen Bienengärten zeichnete. Bei der Anlage der Bienengärten stellen sie die Basis für Laien als auch für Profis dar, um die Pflanzen richtig zu arrangieren.

 

 

DSC03854 355x282 370Kurz nach seiner Ausbildung zum Gartenbautechniker gründete Bernhard Jaesch 1973 seine Gärtnerei Immengarten in Bennigsen, südwestlich von Hannover. Sein Interesse an Bienen und der Imkerei krönte er 1981 mit einer Ausbildung zum Imkermeister.

In Verbindung mit seinem gärtnerischen Schaffen sammelte er mehr und mehr Erkenntnisse über die Hege und Pflege von (Wild-) Bienen. Aufgrund dieses Wissens ist er heute der Fachreferent für Bienenweidepflanzen des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes e.V.. In dieser Funktion hält Herr Jaesch bundes- und europaweite Vorträge und Workshops in Fachkreisen, wie Imkervereinen, aber auch bei naturinteressierten Organisationen wie dem "NABU", dem "Bündnis 90/Die Grünen", der "Deutschen Dendrologischen Gesellschaft", Kulturvereinen, etc. Inhalt seiner Vorträge ist meist die Vorstellung bekannter und noch unbekannter Pflanzen als Nahrungsgrundlage (Nektar und Pollen) für Bienen und Wildbienen (inkl. Hummeln). Ferner schreibt er in unregelmäßigen Abständen Artikel für diverse Bienenfachzeitschriften.

 

Foto Wolfgang Siebler 370Im Jahr 1999 hat Wolfgang Siebler den elterlichen Betrieb in Schwarmstedt übernommen. Als Inhaber einer Staudengärtnerei und mit seinen Jahrzehnte langen Erfahrungen arbeitet er derzeit, als Delegierter des Bundes deutscher Staudengärtner im Arbeitskreis "Bienenweide", an der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V., kurz FLL, mit. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, nicht nur Trachtpflanzen für Wild- und Honigbienen im Fokus zu haben, sondern auch Empfehlungen zur Verbesserung der Bruthabitate.

Herr Siebler unterstützt das Projekt Bienengartenpate sowohl mit seinen Pflanzenkenntnissen, als auch mit seinen logistischen Erfahrungen. Denn es gilt 100 Pflanzenpakete an die teilnehmenden Gärtner aus drei Bundesländern zu versenden.

 

vfd logo 300dpi 370In ihrer Mitgliederzeitschrift "Friedhofskultur" (10/2017) spricht sich die Regionalgruppe Niedersachsen & Bremen, im VFD - Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands e.V., für das Projekt aus. Gerade die Nutzung der Überhangflächen als ökologische Nischen und der Ansatz zur Umweltbildung überzeugen den Verband. Hier können Sie den ganzen Artikel nachlesen.

 

Logo Metropolregion 370modUnterstützung findet das Projekt Bienengartenpate auch bei der Metropolregion NORDWEST. Sie begrüßt, dass das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität und zur Umweltbildung leisten kann. Das vollständige Antwortschreiben können Sie hier einsehen.